Der Verein

Jahresbeiträge je nach Art der Mitgliedschaft

  • Familien (140 Euro)
  • Familien passiv (70 Euro)
  • Erwachsene (95 Euro)
  • Erwachsene passiv (45 Euro)
  • Kinder bis vollen. 15. Lebensjahr (45 Euro)
  • Jugendliche bis vollen. 17. Lebensjahr, Studenten und Auszubildende (60 Euro)

Die Beiträge werden jährlich im Februar im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren erhoben. Es erfolgt keine Rechnungsstellung.

Jährlicher Arbeits- und Putzdienst:
Männliche Erwachsene Mitglieder müssen Arbeitsstunden ableisten (zurzeit 5 Std.), ersatzweise sind 15 Euro* für jede nicht geleistete Stunde zu zahlen.
Weibliche Erwachsene Mitglieder sind verpflichtet in einer Woche an 3 Tagen (Di./Do./Sa. oder So.) Thekendienst zu leisten, ersatzweise sind zurzeit 75 Euro* zu zahlen.
* Diese Beträge werden im Februar eines Jahres im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren erhoben und bei geleistetem Arbeits- bzw. Putzdienst erstattet.

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Hier könnt ihr Dateien herunterladen:

Vereinschronik

Man schrieb das Jahr 1972, als sich erstmal eine Hand voll Sportbegeisterter im Ortsteil Mailing/Feldkirchen ernsthaft Gedanken über den Tennissport machte. Es handelte sich durchweg um in die Jahre gekommene Fußballspieler, die sich weiterhin sportlich betätigen wollten.

Die Initiatoren hatten den Tennissport als eine Sportart ausgemacht, der von jedem nach seiner Fasson betrieben und, was von ausschlaggebender Bedeutung war, auch von der ganzen Familie ausgeübt werden konnte. Der „weiße“ Sport war in den siebziger Jahren nicht mehr ausschließlich den Betuchten und Privilegierten vorbehalten, sondern entwickelte sich mehr und mehr zum Volkssport.

Warum sollte in Mailing nicht eine Tennisanlage entstehen, wenn über ein Dutzend „g’standne“ Männer nach reiflicher Planung und trotz dünner Finanzlage es anpackten? Wieso sollte nicht zu einem für jedermann erschwinglichen Mitgliedsbeitrag die im Aufwind begriffene Sportart Tennis im Ort ausgeübt werden können?

Das Vereinsgelände am Moosmüller Weg wurde als städtischer Grund ausgemacht und nach eingehender Untersuchung für bestens geeignet befunden. Der Mailinger Landwirt Josef Rottenkolber gab die gepachtete Fläche zur künftigen sportlichen Nutzung ohne Probleme ab. Als Wegbereiter taten sich in dieser Zeit der spätere 1. Vorsitzende Rudolf Eiba und der Maurermeister Georg Weisberger hervor.

Zur Gründungsversammlung am 10. Oktober 1973 im Café „Hubertus“, nach einer Vielzahl von Diskussionen und Besprechungen im Vorfeld, waren 32 Personen gekommen.

Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

1. Vorsitzender: Rudolf Eiba
2. Vorsitzender: Friedrich Gerhard
Kassier: Georg Braun
Schriftführer: Günther Trautner
Techn. Leiter: Georg Weisberger

Da zur Gründungsversammlung bereits ein Grundstück präsentiert und die finanzielle Belastung der Mitglieder dargelegt werden konnte, herrschte eine allgemeine Aufbruchstimmung, die sich in der Folge positiv auf die Mitgliederentwicklung auswirkte.

Weil die finanzielle Ausstattung des jungen Vereins beileibe nicht üppig war, baute man im wahrsten Sinne des Wortes auf die Tatkraft, sprich Eigenleistung der Mitglieder. Die Firma Biendl stellte uneigennützig Maschinen und Transportfahrzeuge zur Verfügung.

Rückblickend ist festzustellen, dass mit Geschick, Können und Organisationstalent der Zeit- und Kostenrahmen eingehalten werden konnte. Im August 1974 wurden die Plätze 1, 2 und 3 wie geplant eingeweiht.

Auf recht abenteuerliche Weise kam der Verein zeitgleich zu einer eigenen Behausung. Eine leicht ramponierte Baracke, vermeintlich herrenlos in der Mailinger Flur stehend, wurde demontiert und in kürzester Zeit zum schmucken Vereinsheim ausgebaut. Gegen Zahlung eines kleinen „Schmerzensgeldes“ an die Mailinger Zuckerrübenbauern wurde der Ortswechsel des Gebäudes legalisiert.

Bereits zwei Jahre nach Aufnahme des Spielbetriebs auf den ersten drei Plätzen wurde aufgrund des rasanten Mitgliederanstiegs die Erweiterung um weitere drei Plätze in Angriff genommen, um ausreichend Spielmöglichkeiten anbieten zu können. Am 29. Mai 1976, Pfingstmontag, wurden die zusätzlichen Spielplätze in Betrieb genommen. Der 1. Vorsitzende, Georg Braun, konnte neben Oberbürgermeister Peter Schnell eine Vielzahl von Ehrengästen begrüßen.

Unsere alte „Vereinsheim-Baracke“ – eine Aufnahme der Fam. Trautner

Am 9. November 1979 fasste die Mitgliederversammlung den dringend notwendig gewordenen Beschluss zum Neubau eines Vereinsheimes. Die Vereinsheim-Baracke und der zwischenzeitlich erstellte Anbau mit notdürftigen Umkleideräumen und Toiletten konnte den Anforderungen der mittlerweile 230 Mitglieder nicht mehr genügen.

Erneut zeigte sich, dass die Arbeitsmoral der Mitglieder ungebrochen war. Unter Federführung des Vorsitzenden Michael Wagner konnte unter unglaublichem Einsatz und Willenskraft in Kürze ein Vereinsheim geschaffen werden, das noch heute allen Anforderungen in vollem Umfang gerecht wird.

Mit dem so genannten „Becker-Boom“ Mitte der 80er Jahre stieg die Mitgliederzahl stetig an. Zum heutigen Zeitpunkt hat der Verein 212 Mitglieder.

Derzeit nehmen sieben Mannschaften am Spielbetrieb teil. Die sechs Herren- und eine Damenmannschaft sind Ausdruck für die sportliche Leistungskraft, die neben den vielfältigen gesellschaftlichen Ereignissen das Vereinsleben wiedergeben. Besonders stolz ist der Verein auf die Jugendarbeit, in der 24 Kinder und Jugendliche intensiv betreut werden. Sportliche Angebote während des Winterhalbjahres in der Mailinger Ballspielhalle runden das sportliche Angebot ab.

Der Tennislcub Mailing dankt allen Mitgliedern, Gönnern und Freunden, die in den über 40 Jahren seines Bestehens in uneigennütziger Weise zu seinem Fortbestehen beigetragen haben.

Wurde 1973 mit der Gründung des Vereins Neuland betreten, so war es den Vorstandschaften in der Folge rückblickend immer gelungen, den Mitgliedern optimale Möglichkeiten zur Ausübung des Tennissports in Verbindung mit einer angenehmen und geselligen Atmosphäre zu bieten.

Die Vorsitzenden:

  1. 1973-1974 Rudolf Eiba
  2. 1975-1978 Georg Braun
  3. 1978-1980 Horst Gräf
  4. 1980-1984 Michael Wagner
  5. 1984-1986 Georg Braun
  6. 1986-1990 Paul Kluge
  7. 1990-1996 Michael Wagner
  8. 1996-1998 Wolfgang Thomas
  9. 1998-2005 Günther Hölzl
  10. 2005-2019 Peter Englschall
  11. 2019- Peter Englschall

 

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